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Diagnostisches Spektrum: Sonographie

Diagnostisches Spektrum: Sonographie

Die Sonographie gebraucht Ultraschallwellen, die durch den Körper gesendet und zum Teil wieder reflektiert werden und empfangen werden zur Bildgebung der untersuchten Körperorgane. Der verwandte Ultraschall hat bei richtiger Nutzung und Indikationsstellung keine schädigenden Wirkungen und ist daher auch zur Untersuchung von Schwangeren oder Kindern geeignet.

Wie funktioniert die Sonographie?

Der Ultraschall besteht aus Schallwellen. Diese werden von einem Sender in den Körper geschickt und das zurückgestrahlte Echo von einem Empfänger aufgenommen. Sowohl Sender als auch Empfänger befinden sich im Schallkopf des Untersuchungsgerätes. Es werden Ultraschallimpulse von einem Kristall ausgesandt und nach kürzester Umschaltung von dem selben Kristall empfangen. Beides geschieht unter Anlage einer elektrischen Wechselspannung (piezoelektrischen Effekt).

Die Frequenzen der Schallwellen reichen von 3,5 bis 13 MHz. Beim Weg durch den Körper werden die Schallwellen im Gewebe unterschiedlich stark absorbiert und reflektiert. An Grenzflächen kommt es zur Brechung und Streuung der Schallwellen. Die registrierten Signale können in Echtzeit am Monitor als Bilder dargestellt werden. Mit Hilfe des sogenannten Doppler-Verfahrens können Flußgeschwindigkeit und Flußrichtung von arteriellem und venösem Blut beurteilt werden.

Wann ist die Sonographie indiziert?

Die Sonograhie hat als schnell durchzuführende und  nicht belastende Untersuchung ein breites Anwendungsspektrum in der Diagnostik gefunden.
Es werden vor allem  abdominellen Organe (Leber, Pankreas, Milz, Nieren und Gefäßen) die Mamma, Halsweichteile insbesondere die Schilddrüse untersucht. Weitere Einsatzgebiete sind die Gelenksonographie (Hüft-, Schulter- und Kniegelenke) sowie die Darstellung von Gefäßen (Beinvenenthrombose).

Was ist vorher zu beachten?

Vor der Untersuchung von Abdomen bzw. der Bauchorgane sollte der Patient mindestens 4 Stunden nüchtern sein. Hierdurch wird eine Beurteilung der Gallenblase besser möglich und ist auch eine Darmgasüberlagerung insbesonderere auch der Bauchspeicheldrüse vermindert. Idealerweise sollte die Blase kurz vor der Untersuchung nicht mehr entleert werden: insbesondere wenn auch das Becken mitbeurteilt werden muss..

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Im Normalfall findet die Untersuchung in Rückenlage statt. Bei der Darstellung der Bauchorgane ist es nach Anweisung durch den Arzt gelegenlich notwendig kurze Zeit die Luft anzuhalten, um Organe überlagerungsfrei darzustellen.

Zur Vermeidung von Störartefakten durch die Luft zwischen Ultraschallkopf und Haut an der zu untersuchenden Körperregion wird ein Ultraschallgel auf die Haut aufgetragen. Dadurch erreicht man eine direkte Anbindung des Schallkopfes an die Hautoberfläche.

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