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Samariumtherapie

Samariumtherapie

Ein Kennzeichen von Tumorerkrankungen ist, dass sich bösartige Zellen in anderen Geweben als ihrem Ursprungsort ansiedeln. Diese Metastasen können sich auch im Knochen bilden. Wachsen diese Knochenmetastasen, kann das Leiden häufig durch Schmerzen verstärkt werden.

Therapieziel ist die Behandlung von Schmerzen.

Samarium hat eine Beta-Strahlung mit einer kurzen Reichweite. Deshalb wird das umliegende, gesunde Gewebe geschont und die Metastase aus sich heraus gezielt bestrahlt.

An dem Therapietag ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Ein aktuelles Blutbild und eine Aufnahme einer Knochenszintigraphie muss mitgebracht werden.

Da wir das Samarium bei einer externen Firma bestellen müssen, wird die Injektion am späten Vormittag in der Nuklearmedizin stattfinden.

Vier Stunden nach der Injektion wird eine Verteilungsszintigraphie angefertigt. Die Aufnahme zeigt, wie sich das Radionuklid in den Knochenmetastasen eingelagert hat.
In den ersten Tagen nach der Injektion können sich die Schmerzen vorübergehend verstärken. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Behandlung anspricht und es zu einer Schmerzlinderung kommen wird.

Die Wirkung hält ungefähr vier Monate oder länger an und kann wiederholt werden. Nach der Injektion muss in regelmäßigen Abständen das Blutbild kontrolliert werden. Bei 80% der Patienten kommt es zu einer signifikanten Schmerzreduktion. 25% der Patienten sind nach der Behandlung schmerzfrei. Der Wirkungseintritt erfolgt meist innerhalb von einer Woche.

Zur Anmeldung für diese Therapie rufen Sie bitte direkt die Nuklearmedizin unter der Nummer 0228-91150200 an.

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