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Diagnostisches Spektrum: Mammographie

Diagnostisches Spektrum: Mammographie

Wie funktioniert die Mammographie?

Bei der Mammographie wird die Brust mit Röntgenstrahlen dargestellt. Unterschiedlich dichte Gewebestrukturen können so gut voneinander abgegrenzt und mit hoher Auflösung abgebildet werden. Insbesondere kleinste Verkalkungen, so genannte Mikroverkalkungen, werden ausschließlich in der Mammographie ausreichend dargestellt. Atypische Mikroverkalkungen können Hinweise für Brustkrebs oder dessen Vorstufen sein, so dass durch deren Erkennung und richtige Einordnung eine frühe Diagnose des Brustkrebs möglich ist, die zu einer echten Heilung führen kann. Mittels der Mammographie können auch im Fettgewebe der Brust kleinste Tumoren darstellt werden. Bei der Mammographie werden weiche (energieschwache) Röntgenstrahlen eingesetzt, welche den speziellen Anforderungen der Brustweichteile Rechnung tragen.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

In einem speziellen Untersuchungsraum des Mammographiegerätes wird die Brust der Patientin unter Anleitung und Führung einer Assistentin in das Mammographiegerät gebracht.
Da die Belichtungszeit für Aufnahmen der Brust sehr kurz ist, ist es notwendig die Brust zur Vermeidung einer Bewegungsunschärfe der Aufnahmen zu fixieren. Dabei wird diese in einer speziellen Halterung komprimiert. Dies ist das unangenehmste bei der Untersuchung - es ist jedoch notwendig, um eine scharfe überlagerungsfreie Darstellung der Brust zu erhalten und um auch eine geringe Strahlendosis zu erreichen.

Wann ist die Mammographie indiziert?

Mit steigendem Alter nimmt das Brustkrebs-Risiko zu. Daher wird neben der echten klinischen Mammographie bei einem eindeutigen, weiter abklärungsbedürftigen Tastbefund innerhalb der Brust oder bei krankhaft vergrößertem und verändertem Lymphknoten in der Achselhöhle die Mammographie auch als Vorsorge Untersuchung bei entsprechender klinischer Fragestellung durchgeführt.
Sie kann zum ersten Mal um das 35 Lebensjahr als Basisuntersuchung erfolgen. Bei einer bekannten familiären Vorbelastung auch regelmäßiger ab dem 40. Lebensjahr.
Im so genannten Mammographie-Screening zur Früherkennung des Brustkrebs erfolgt diese Untersuchung auf spezielle Einladung in einer  Screeningeinheit zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr im Zweijahresintervall.

Was ist vor der Untersuchung zu beachten?

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Sollten Sie über Voruntersuchungen verfügen, so bringen Sie bitte alle dazugehörigen Unterlagen mit, insbesondere mammographische Voraufnahmen.

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