INDEX / DRUCKVERSION / SUCHE / KONTAKT / IMPRESSUM / TERMINANFRAGE ONLINE / RÜCKRUFSERVICE / DOWNLOAD: PRAXISINFO / FAQ
EnglischEnglisch

A- A= A+

EnglischEnglisch
Logo
+49 228 911 50-0
Computertomographie

Computertomographie

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

die Behandlung einer Erkrankung bietet um so bessere Erfolgsaussichten, je genauer Art und Umfang der Erkrankung festgestellt werden können. Ihr behandelnder Arzt hat Sie deshalb zur Computertomographie überwiesen. Die Untersuchungsmethode soll krankhafte Veränderungen für den Arzt sichtbar machen.

Das computertomographische Bild entsteht durch eine Dichtemessung mittels einer Röntgenröhre, eines Detektorsystems und einem auswertenden Computersystem. Innerhalb von wenigen Sekunden lassen sich Körperabschnitte in höchster Bildauflösung darstellen. Die Untersuchung erfolgt zum Teil bei Atemstillstand, so dass Unschärfen der Bildgebung durch Ein- oder Ausatmung nicht auftreten.

Durch gezielte dreidimensionale Verarbeitungen lassen sich einzelne Organe von verschiedenen Ansichten betrachten. Untersuchungen der Wirbelsäule, der Gelenke und der Nasennebenhöhle werden i.d.R. ohne Kontrastmittel durchgeführt.

Für Untersuchungen des Abdomens/Bauches ist das Trinken von Kontrastmittel zur Darstellung des Magen-Darm-Traktes erforderlich. Bitte trinken Sie 1-2 Becher in 30 - 40 Minuten gleichmäßig, wodurch Kontrastierung des Darmes erfolgt. Gehen Sie vor der Untersuchung nicht mehr auf die Toilette, damit der Enddarm und die Harnblase gut gefüllt sind. Das Kontrastmittel erhalten Sie in der Abteilung.

Bei einigen Untersuchungen ist die intravenöse Gabe von Kontrastmittel erforderlich. Das Kontrastmittel enthält Jod. Obwohl die modernen Kontrastmittel in aller Regel gut vertragen werden, sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Ist  bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion oder Hyperthyreose bekannt, so sollten Sie keine jodhaltigen Röntgenkontrastmittel erhalten. Bei bekannter Allergie gegen Jod oder jodhaltige Röntgenkontrastmittel dürfen Sie nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen Kontrastmittel erhalten. Weisen Sie uns bitte darauf hin, wenn bei Ihnen andere Allergien, Zuckerkrankheit, Erkrankungen des Knochenmarks oder Schädigungen der Nieren bekannt sind. In diesen Fällen ist eine Kontrastmittelgabe eventuell nicht angeraten.

Auch bei nicht bekannter Allergie können gelegentlich leichtere Reaktionen auf Kontrastmittelgabe -wie z.B. Nies- und Juckreiz - auftreten, die normalerweise keiner weiteren Behandlung bedürfen. Extrem selten sind unvorhersehbare, schwere allergische Reaktionen bis hin zum Schock, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machen können. Wir sind auf  diese Situation vorbereitet und können im Notfall gezielt helfen. Auch wenn Sie sich während der Untersuchung alleine in dem Computertomographen befinden, so sind Sie doch ständig in unserer Überwachung und während der gesamten Untersuchungszeit stehen Sie unter Beobachtung.

Um unter anderem das Kontrastmittelrisiko bei Ihnen möglichst gering halten zu können, wird der die Untersuchung durchführende Arzt Ihnen unter anderem folgende Fragen stellen:  

  • Ist bei Ihnen wegen einer Allergie, einer Schilddrüsenüberfunktion, einer schweren Herzinsuffizienz, einer schweren Nierenerkrankung oder Ihrer Meinung noch aus anderen Gründen eine Kontrastmittelgabe nicht  möglich? Wenn ja, welche?
  • Besteht bei Ihnen eine Allergie gegen Jod oder Kontrastmittel? 
  • Wurde bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt? 
  • Besteht bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung, eine schwere Herzinsuffizienz oder ein Diabetes? 
  • Besteht bei Ihnen eine Schwangerschaft oder gibt es Ihrer Meinung nach andere, bisher nicht genannte Gründe, weswegen eine Röntgenuntersuchung oder Kontrastmittelgabe nicht möglich sein sollte?

Im Anschluss an die Untersuchung nach Fertigstellen der Aufnahmen wird der Arzt mit Ihnen das Ergebnis besprechen. Ein ausführlicher Befundbericht über das Ergebnis der Untersuchung wird Ihrem Haus- oder Facharzt zugeschickt. Der Befund wird dem zuweisenden Arzt in aller Regel spätestens 2 Tage nach Durchführung der  Untersuchung vorliegen. In dringenden Fällen ist eine telephonische Befundübermittlung oder das Erstellen von einem Kurzbefund ebenfalls möglich.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

FEEDBACK
PRAXISINFO